Wird diese Wunderkappe meinen beginnenden Haarausfall verlangsamen?
Vor etwa fünf Jahren habe ich es zum ersten Mal gesehen. Ich ging zu einem neuen Friseur und der holte nach dem Schnitt einen Spiegel heraus, um mir den Hinterkopf zu zeigen. Die kahle Stelle an meinem Hinterkopf war deutlich sichtbar.
Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Revigurize. Das Modell auf dem Foto ist nicht der Autor.
Ich war ehrlich schockiert, denn vorne und oben war noch nichts zu sehen und ich hatte wirklich keine Ahnung, dass ich bereits am Hinterkopf kahl wurde. Ich fühlte zwar, dass mein Haar an dieser Stelle etwas dünner war, aber dass der Anfang einer „Fleischmütze“ sich ankündigte, hatte ich nicht erwartet.
Mein frischgebackener Friseur hatte allerlei Theorien über die Ursache meines beginnenden Haarausfalls. Zu heiß duschen, übermäßiges Tragen einer Mütze, zu wenig Sonnenlicht oder einfach schlechte Gene. Die Lösung laut ihm: ein Hin- und Rückflug in die Türkei.
Nach dieser Offenbarung begann das Gespräch mit mir selbst: Ist es schlimm, dass ich am Hinterkopf kahl bin? Und wenn ja: Warum? Wofür schäme ich mich? Kann ich damit leben, wenn ich kahl werde? Wann rasiere ich alles ab? Oder muss ich etwas dagegen tun? Und wenn ja: Was?
Haartransplantation gegen Haarausfall?
Eine Haartransplantation ist eine bewährte Lösung, hat aber auch viele Nachteile. Die Kosten sind hoch, besonders wenn man sie in Deutschland durchführen lassen möchte. Der Eingriff ist größer als oft angenommen und der Heilungsprozess länger. Zudem besteht die Möglichkeit, dass der Haarausfall sich wie ein Ölteppich ausbreitet und somit mehrere Transplantationen notwendig sind. Werde ich wirklich fünftausend Euro pro Transplantation ausgeben, mit der Chance, dass es am Ende fünfzehntausend werden? Wofür? Um meine Unsicherheit bezüglich meines Alterungsprozesses zu beseitigen?
Die Antwort? Nein. Ich empfinde immer noch Unsicherheit bezüglich der kahlen Stelle an meinem Hinterkopf, aber eines steht fest: Sobald mehr Kopfhaut als Haare auf meinem Schädel sichtbar sind, kommt alles ab. Kein Ärger, dafür Klarheit.
Meine neue Überzeugung stand felsenfest, bis das Haarlemer Unternehmen Revigurize in meiner Inbox auftauchte „mit einem Produkt, das helfen kann, Haarwurzeln mittels Low-Level-Lasertherapie (LLLT) gesünder zu machen“. Wie? Indem man dreimal pro Woche eine halbe Stunde lang ihre Active Hair Cap aufsetzt. Zuerst war ich skeptisch: Ist das wieder ein Wundermittel gegen Haarausfall, das wahrscheinlich überhaupt nichts bewirkt?
Trotzdem überzeugte mich Revigurize-Gründer Ivo, sein Produkt auszuprobieren. Seine Behauptung klang nämlich sehr vernünftig: LLLT hat eine gründlich bewiesene Wirkung (das Ergebnis verschiedener Studien ist seit 1967 dasselbe), aber es ist kein Wundermittel. Es wirkt nur auf bestehende Haarfollikel, was bereits kahl ist, bleibt kahl, aktiviert die Zellen in Ihrer Kopfhaut, die dadurch mehr Nährstoffe an Ihre Haarwurzeln abgeben, was das Haarwachstum unterm Strich stimuliert. Das führt zu dickeren Haaren, mehr Haaren aus einer Haarwurzel und Haare bleiben länger in der Wachstumsphase. Ergebnis: Bei 92 Prozent der Nutzer stoppt Haarausfall und es wachsen durchschnittlich 4000 Haare nach. Was bedeutet 4000 Haare nachwachsen? Ein Mann beginnt mit 100.000 Haaren, also 4% mehr Haare.

High-Tech-Haarwachstum, ohne Aufwand
Was diese Lasercap auszeichnet? Die Qualität der Technologie. Das Gerät enthält 272 medizinische Laser für eine vollständige Abdeckung der Kopfhaut. Keine kosmetische Spielerei, sondern klinisch fundierte Technologie:
- Stabile Leistung von 5 mW, auch nach 30 Minuten Gebrauch. Genau hier unterscheiden sich hochwertige medizinische Laser von Standard-Verbraucherlasern.
- Wellenlänge von 655 nm, exakt nach wissenschaftlichen Richtlinien zur Haarwachstumsstimulation.
- Pulsierendes Licht für optimale thermische Entspannung der Haarfollikel.
Die Kappe wurde zudem von derselben Fabrik geliefert, die das Gerät für die klinische Studie „A Critical Assessment of the Evidence for Low-Level Laser Therapy in the Treatment of Hair Loss“ (Cheng et al.) hergestellt hat, was die wissenschaftliche Basis unterstreicht. Konsistenz ist entscheidend: dreimal pro Woche, 30 Minuten pro Sitzung. Dank des integrierten Akkus kann man die Kappe einfach tragen, während man arbeitet, eine Serie schaut oder ein Buch liest, und mit der dazugehörigen Revigurize-App (iOS) erhält man Erinnerungen und verfolgt seinen Fortschritt mit Fotos.
Einen Versuch wert!
Nach einem Gespräch mit Ivo und dem Durchlesen der Studien war ich überzeugt. Ich gebe der Active Hair Cap eine Chance und werde die Kappe die nächsten sechs Monate tragen und untersuchen, was sie für mich bewirken kann.
Ich weiß, dass es nie wieder so voll wird wie früher, aber ich möchte untersuchen, ob mein Zufriedenheitsniveau steigen kann, damit die Unsicherheit bezüglich meines Haarausfalls – denn das ist es – sinken kann. In sechs Monaten teile ich die Ergebnisse mit!